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Skipper-Titus
Törn 15
Törn 15   Das Pendant der CAPTAIN HUBERTUS, die CAPTAIN van Speijk im Heimathafen von Van Straten in Sneek / T`Ges.   Diese Tour ist sicherlich eine der am längsten geplanten Touren überhaupt. Der Chartervertrag liegt schon eine ganze Weile auf meinem Schreibtisch. Die Reservierung für diese Tour sogar noch länger! Genauer gesagt 13 Monate! Zusammen mit unseren "Münchener" Freunden Janina und Peter wollen Gabi und ich mal einen neuen Vercharterer ausprobieren. Nicht, dass es uns bei AQUALUX nicht mehr gefällt. Nein! Aber es wird für mich immer schwieriger, bei AQUALUX ein Schiff zu chartern. Ich bin Opfer meiner eigenen HP geworden! Bei all dem mehr als berechtigten Lob für AQUALUX hab ich mir selbst damit einen Bärendienst erwiesen: Die Schiffe sind oft ausgebucht. Für Nicole und Anne Bangma freut es mich sehr, wir gucken allerdings dann öfters mal in die Röhre... Aber besser so, als anders herum!   Also, es muss wieder eine Vercharterer-Alternative her!   Nach etwas Suchen und zähem Ringen mit mir selbst sind wir bei Van Straten gelandet. Sie haben schöne Schiffe in Ihrer Flotte, die Fotos verheißen Gutes. Der Email-Kontakt verlief schnell und freundlich. Bei unserer letzten Tour im Oktober 2012 habe ich "unser" zukünftiges Schiff mal in Augenschein genommen und bin mit der "etwas" längeren Lady AQUA MAGNUS im Heimathafen der CAPTAIN HUBERTUS aufgetaucht. Sehr zur Verwunderung von Frau Straten. Sie staunte nicht schlecht, als die AQUA MAGNUS an ihrem Bürofenster vorbei fuhr. Da der Hafen in T`Ges etwas schmaler ist, wird es da mit der Magnus schon mal etwas enger. Aber keine Sorge. Alles im Griff gehabt... Die Bilder auf der Homepage von Van Starten versprechen nichts Falsches. Die CAPTAIN HUBERTUS war leider nicht im Hafen, dafür ihr baugleiches Pendant CAPTAIN VAN SPEIJK. Die CAPTAIN HUBERTUS fällt allein schon durch ihre eher seltene Farbgebung auf, aber auch durch ihr Design. Eine abgerundete Fensterfront des Salons mit abgedunkelten Scheiben zeigt, dass die neuen Linien des Megayachtbaus mittlerweile auch Einzug in der bezahlbaren Klasse genommen haben. Très chic! Der Innenraum ist für so manchen Skipper gewöhnungsbedürftig, weil helles Holz, glasklare Linien und somit Kanten vorhanden sind, die üblicherweise eher rund gehalten werden. Aber auch hier zeigt es sich, dass neu nicht immer unbedingt gleich sofort schlecht sein muss. Ich freue mich sehr auf unser Kennenlernen im Mai und bin schon ganz gespannt, wie sich die CAPTAIN HUBERTUS fahren lässt.   Die CAPTAIN HUBERTUS aus dem Hause JETTEN... Blaue Rumpffarbe. Noch nicht oft gesehen auf friesischen Gewässern.   Klare, gerade Linien. Bis jetzt auch noch nie gesehenes Schiffsdesign! Sehr schön!   Achterkoje der CAPTAIN HUBERTUS... so lässt es sich aushalten! Quelle der Fotos so wie noch weitere Infos unter: http://www.yachtcharter-vanstraten.nl  Die Tour mit der Hubertus hat sehr viel Spaß bereitet. Es ist eine leicht zu fahrende Motoryacht, die fast jeden Komfort bietet, den man an Bord bei einer Yacht dieser Preisklasse erwarten kann. Die Hubertus war im Top-Zustand, als wir sie in Empfang nahmen und auch noch, als wir sie wieder in den Heimathafen legten. Der Dieselverbrauch wurde mit 8l pro Betriebsstunde pauschal abgerechnet. Gut, das wusste ich vorher. Aber da ich relativ verhalten mit dem Gashebel umgehe und in der Regel solche Schiffe mit ca. 5 l/h fahre, hat es mich doch ein wenig gewurmt. Rechnet man für eine Woche so an die 45-50 Betriebsstunden ergibt sich folgende Rechnung: 50 h  x  8l/h = 400l Verbrauch (errechnet) 400 l  x  1,50 Euro/l = 600 Euro 50 h  x  5l/h = 250 l Verbrauch (empirisch) 250 l  x  1,50 Euro/l = 375 Euro Ein Grund, warum ich lieber selber tanke, oder auf den Liter genau  abgerechnet werde. Klar weiß man das vorher, aber wenn man die Zahlen  mal so schwarz auf weiß sieht, staunt man nicht schlecht.  Fazit: Trotz der gefühlt unfairen Dieselberechnung würde ich die Hubertus  jederzeit wieder fahren. Man muss sich halt vorher darüber im Klaren  sein, dass man beim Diesel definitiv drauf zahlt. Es sei denn man legt jede  Stunde den Hebel auf den Tisch. Dann mag es sich rechnen...  Aber wer will das schon? Ich nicht! 
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