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© Skipper-Titus 2017
Dieser Törn fand ganz unerwartet und total überraschend für mich statt! Ich lag an einem meiner freien Tage noch im Bett. Ich erholte mich noch von einer starken Erkältung und hatte irgendwie zu nix Bock. Männergrippe eben! Da sagte Gabi zu mir:” Du musst jetzt aufstehen!” Ich:”Wieso?,Haben doch nix vor...” Gabi:”Doch, nach Holland fahren.” Ich:”Willst Du nach Winterswijk einkaufen?” Gabi:” Nö, ich habe mit Nicole Bangma geschrieben via email. Die haben noch die AQUA VICTORIA frei. Habe ich gerade gebucht...!” Ich:” Hä????..... Du willst mich gerade verarschen, oder?” Gabi:”Nö, guck hier...” und zeigte mir ihr Handy mit der bestätigten E-mail-Buchung. Da wurde der “kleine” Skipper Titus aber flott. Binnen 2 Stunden hatten wir unsere Taschen gepackt, das Auto getankt und beladen, den Schlüssel bei den Nachbarn hinterlegt und die Alarmanlage scharf geschaltet. Wacker noch ein paar Lebensmittel eingekauft und ab ging es Richtung Irnsum... Erst als ich vor der AQUA VICTORIA stand und diese abfahrbereit auf uns wartete, begriff ich so langsam, was die beiden Mädels hinter meinem Rücken ausgeheckt hatten. Diese Überraschung ist Euch beiden, Gabi und Nicole Bangma gelungen!!! Was hatten die Beiden für einen Spaß, als sie sahen, wie sie mich erfolgreich überrascht hatten. Danke! War echt platt!!! Da wir ja nun mal da waren, konnten wir 2 Tage später auch unsere erste Schiffsbewegung der AQUA Salvia miterleben. Die stand bis zu diesem Zeitpunkt noch aufgebockt in der Werfthalle von AQUALUX. Die AQUA VICTORIA im Heimathafen von AQUALUX Es hatte schon was Besonderes, dabei sein zu können, als die nagelneue AQUA SALVIA von ihrem Holz/Stahlböckenlager der letzten Monate mit einem speziell dafür gebauten Hydraulikanhänger aufgenommen und in die Höhe gewuchtet wurde, damit das Schiff die Werfthalle verlassen konnte und zum Sattler gebracht werden konnte. Dort wurde ihr das achterliche Cabrioverdeck verpasst, was dafür sorgt, dass man auch bei schlechtem Wetter viel Platz auf dem Achterdeck hat. Wir haben abends schon unzählige Male unter so einem Cabrioverdeck gesessen und “den lieben Gott einen guten Mann sein lassen”. Anne Bangma zieht vorsichtig mit dem Schlepper die AQUA SALVIA aus der Werfthalle von AQUALUX. Geert Bloom passt auf, dass kein Unglück passiert. Ok. Zurück zur Tour. Nachdem wir uns auf der AQUA VICTORIA häuslich eingerichtet hatte, was nach all den Touren super schnell ging (Gabi und ich sind da ein prima eingespieltes Team), machten wir uns auf den Weg. Wir wollten nur ein kleines Stück fahren, hatten wir doch mordmässigen Hunger. Nach dem Raketenstart von zuhause blieb keine Zeit für Essen. Der Magen meldete sich nun aber unüberhörbar. Unser erstes Ziel hieß Grouw. Keine 4 km von Irnsum entfernt, waren wir in nicht einmal 30 min. Fahrzeit dort. Im sonst favorisierten Hellinghaven war alles voll. Wir legten uns ein Stückchen weiter an die Kaimauer. Früher war genau gegenüber eine Palettenfabrik. Die gibt es aber nicht mehr. Sah zwar nicht hübsch aus früher, aber es roch immer so toll nach frisch gesägtem Holz. Diesen Geruch liebe ich. Keine Ahnung warum. Wir kehrten im ehemaligen Porkys ein, heute heißt es t’Kofschip. Wir waren sehr zufrieden. Es hatte eine neue Kellnerin, die von ihrer Chefin angewiesen war, mit uns deutsch zu sprechen. Wir haben in holländisch geantwortet. War lustig. Wir bekamen das, was wir bestellt hatten. Die Kommunikation schien also auf beiden Seiten geklappt zu haben. Am nächsten Morgen, es war Koningsdag in Holland, sprich Feiertag. Ich machte mich auf den Weg in den Ort und fand tatsächlich einige Läden, die bereits geöffnet hatten. Ich besorgte erst einmal etwas “Schmuck” für unser Schiff. Die AQUA VICTORIA  wurde festlich geschmückt. Von einheimischen Bewohnern angesprochen, warum ich das denn machen würde, schließlich sei  ich ja Deutscher und kein Niederländer antwortete ich:” Stimmt. Aber der Respekt gebietet das!” Es  war der Einzige, dem das etwas suspekt vorkam. Als wir nachmittags in Lemmer lagen, bekamen  wir viele “Daumen hoch`s”. Also war unsere Idee, sich an dieser hübschen Tradition zu beteiligen  so schlecht nicht. Ich mag den König mit seiner Maxima. Vielleicht begegnet man sich ja mal auf  dem Wasser. Die Königsfamilie sind begeisterte Wassersportler und fahren häufiger über  friesländische Gewässer. Vielleicht haben wir ja mal Glück.                                                                                                                      Geschmückt für den                                                                                                                     Koningsdag 2017  Bei herrlichstem Wetter machten wir uns auf den Weg nach Lemmer.  Gabi hatte immer noch Spass wegen  ihrer gelungenen Überraschung! Lemmer füllte sich. Es gehört zum   Koningsdag, dass alles, was raus muss,  auf einem Flohmarkt verkauft wird. Was   nicht verkauft wird,  wird später verschenkt. Was nicht verschenkt wird, bliebt liegen. Entweder kommt noch Jemand,  der es doch noch gebrauchen kann, oder es wird nach Ende des Flohmarktes von den  Müllmännern eingesammelt und entsorgt. Ein Anblick, an dem man sich erst einmal gewöhnen  muss. Wenn man aber die Tradition dahinter versteht, macht das einen Sinn. Zu dieser Tradition  des Flohmarktes passt auch, dass die Geschäfte trotz Feiertag geöffnet haben, der Tagesumsatz  aber von den Kaufleuten nicht versteuert werden braucht. Ein Geschenk der Königsfamilie an ihre  Untertanen...so besagt es Google... wollen wir das mal glauben.              Selbst die Ponys hatten sich herausgeputzt. Nebst Krönchen für den Koningsdag.  Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf den Weg nach Irnsum, galt es doch einen lieben  Skippersfreund zu begrüssen, der an diesem Tag mit seiner Crew an Bord der AQUA ISARA ging:  Werner Mielke. Wer meine Homepage aufmerksam gelesen hat, weiss, dass Werner und ich uns  seit einigen Jahren kennen und sich öfters unsere Wege kreuzen. Wir haben schon einige tolle  Tage und vor allem Abende, wenn nicht sogar Nächte “vertrunken”. Ich habe mit voller Absicht  “vetrunken” geschrieben und nicht “verbracht”. Ich wollte Missverständnissen vorbeugen...  Es sind legendäre Abende darunter, die hier den Rahmen sprengen würden. Wir werden uns  spätestens am 30.09.2017 in Lemmer wiedersehen. Wir sind nämlich nicht nur begeisterte Skipper,  sondern feiern am gleichen Tag Geburtstag! Und das ist rein zufällig der 30.09.... ach was! ;-)  Auf dem Weg von Lemmer nach Irnsum beschloss ich, noch einen kurze Stippvisite bei de Schiffart  in Terherne einzulegen. Dieser Vercharterer hat seit diesem Jahr die Louise im Wasser. Sie werden  wir im September/Oktober ausprobieren. Natürlich war ich neugierig, wie das Schiff wohl aussehen  würde. Und? Ich hatte Glück. Sie lag tatsächlich im Hafen. Dass ich als Skipper einer Charteryacht  von einem anderen Vercharterer im Heimathafen von de Schiffart auffalle war klar. Hat auch nicht  lange gedauert, da hat mich Herr de Schiffart, auf dem Steg stehend angesprochen, ob ich was  suchen würde... ;-) Jo, die Louise... Als ich ihm sagte, das ich die Louise im September gechartert   hätte und meine Neugier gesiegt hätte, bat er mich, festzumachen und die Louise anzuschauen.  Da die Lousie aber gerade von der alten Crew geräumt wurde, und eine Putzkolonne an Bord ging,  wollte ich nicht weiter stören. Ich wollte sie ja nur mal einmal sehen... ich bedankte mich bei Herrn  de Schiffart für seine freundliche Einladung und verabschiedete mich bis in den September. Sehr  netter Mann!!!  Die Louise aus dem Hause de Schiffart in Terherne... EIgentlich wollten wir für meine Geburtstagstour ja die AQUA SALVIA testen, doch leider bekam  meine Gabi für den avisierten Zeitraum nicht den dafür erforderlichen Urlaub. Wegen der sich  überschneidenden Wechseltage mussten wir eine Alternative finden. Aufgrund guter Kommentare  anderer Skipper versuchen wir es im September also mit der Louise aus dem Hause de Schiffart.  Sind gespannt, wie ein Flitzebogen. Obwohl unser Herz auch ein wenig Trauer trägt. Fühlen wir uns  bei AQUALUX doch pudelwohl. Aber dieses Mal hat es einfach nicht sollen sein. Skipperfreund Werner Mielke bereitet die AQUA ISARA zum Auslaufen vor. Anschliessend wird  “gewarschaut” an der Oude Shouw.  Henrike und Katinka beobachten, wie das erste Bruggeld betaald wird in Akkrum.  Klappt doch! Meine Gabi kann auch mit grossen Schiffen umgehen. Sie hat sichtlich Spaß! ;-)                                                          Wenn ich jetzt unter dieses Bild schreiben würde, dass Gabi                                                                         das Schiff lenkt, wie ein alter Hase, könnte man das eventuell                                                           missverstehen... ;-) Schreibe ich also besser nicht!                                                                                            Impressionen ...  Werner mit der AQUA ISARA Richtung Joure. Zeit für Fotos muss sein. Das Ergebnis:  Gabi lenkt. Skipper Titus fotografiert die AQUA ISARA. Beide Bilder von Werner Mielke zur  Verfügung gestellt. Dankeschööööön! ;-)  Abends ging es dann vor Joure an den  Steg und man traf sich zu einem   “Gemütlichen Abend” mit Wein, Weib und andere Getränke... ;-)  Dieses Prozedur wiederholten wir an all   den Abenden, die wir gemeinsam fuhren.   Da weitere Fotos hier den Rahmen   sprengen, habe ich noch eine Fotogalerieseite eingerichtet. Fazit: Eine megageile Tour über friesländische Seen und Kanäle, die mehr als überraschend begann und mit dem Treffen lieber und netter Leute weiterging.  Danke an alle Beteiligten: An Gabi, die den “Mut” hatte, dass hinter meinem Rücken einfach so zu  organisieren, an Nicole Bangma von AQUALUX, die soooo spontan war und uns das ermöglichte.  UND, last, but not least: Werner, Henrike, Katinka und Andre. Schön Euch kennen gelernt zu  haben. Hat uns einen Riesenspaß gemacht!!!       Hier geht es zur Fotogalerie                                          Hier geht es zu den Törnberichten 
Törn 23